Postmaster bei Google G Suite

Die folgenden Nutzernamen sollten nicht als E-Mail-Adresse an Nutzer vergeben werden:

  • abuse
  • admin
  • administrator
  • hostmaster
  • info
  • is
  • it
  • list
  • list-request
  • majordomo
  • marketing
  • mis
  • news
  • postmaster
  • root
  • sales
  • security
  • ssl-admin
  • ssladmin
  • ssladministrator
  • sslwebmaster
  • support
  • sysadmin
  • trouble
  • usenet
  • uucp
  • webmaster

Es handelt sich dabei um Adressen, die (teilweise entgegen der RFCs 822 und 2142) für administrative Zwecke genutzt werden. Dadurch ergeben sich Sicherheitsbedenken, wenn sie an Nutzer ohne Administrative Berechtigungen vergeben werden.

In Google G Suite sind die wichtigsten davon besonders geschützt. Diese Adressen können weder als Haupt-Adresse, noch als Alias einem Benutzerkonto zugeordnet werden.

  • abuse
  • admin
  • administrator
  • hostmaster
  • majordomo
  • postmaster
  • root
  • ssl-admin
  • webmaster

Nachrichten an diese Adressen werden standardmäßig von Google empfangen – z.B. um eingehende Spam-Meldungen an der Adresse [email protected] zu verarbeiten. Sie können allerdings auch als Gruppe angelegt werden, sodass der G Suite Administrator entsprechende Nachrichten erhält und bearbeiten kann.

Dazu geht man wie folgt vor:

  • Anmelden im G Suite Admin
  • Gruppenverwaltung öffnen
  • Neue Gruppe erstellen
  • Beliebigen Gruppennamen eingeben (z.B. Postmaster)
  • E-Mail-Adresse eingeben (z.B. postmaster@example.com)
  • Zugriffsebene auf Eingeschränkt stellen, damit die Gruppe nicht im Unternehmensverzeichnis angezeigt wird.
  • Erstellen anklicken
  • Gruppe in der Gruppenübersicht öffnen
  • Mindestens einen Benutzer oder eine Gruppe als Mitglied hinzufügen

Nachdem alle Änderungen übernommen wurden (kann bis zu 24 Stunden dauern), erhalten die Mitglieder der Gruppe entsprechende Nachrichten.

Wer mehrere Domains hat, kann die Adressen der weiteren Domains als Gruppen-Alias hinzufügen, damit nicht für jede Adresse eine gesonderte Gruppe angelegt werden muss. Das kann z.B. so aussehen:

Einzige Ausnahme sind die Adressen Postmaster und Abuse. Diese dürfen nicht als Alias-Adresse angelegt werden. Deshalb muss für jede Postmaster- oder Abuse-Adresse eine eigene Gruppe angelegt werden. Der Gruppenname muss allerdings nicht eindeutig sein, d.h. es können z.B. alle Postmaster-Gruppen den Namen Postmaster tragen.

Wer alle reservierten Adressen als Gruppe einrichten möchte, der erhält unzählige Gruppen. Das kann schnell unübersichtlich werden und bei Personalwechsel zu Problemen führen. Es lohnt sich also, die Administratoren nicht einzeln in die Verteilergruppen einzufügen. Besser sollte man eine Administratoren-Gruppe erstellen (z.B. [email protected]) und dann diese Adresse in die Verteilergruppen einfügen.

Die Google-Dokumentation zu diesem Thema versteckt sich in diesen beiden FAQ-Artikeln:

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